1000 bis 1500 Liter Heizöl flossen auf den Betriebshof und von dort über das abschüssige Gelände und einem Feldweg in Richtung der angrenzenden Kleingartenanlage eines Obst- und Gartenbauvereins. Feuerwehrleute der Feuerwache Möhringen haben unmittelbar nach dem Unfall eine rund 150 Meter lange Öllache mit Spezialmittel abgebunden. Derzeit wird das Erdreich gesäubert und zum Teil oberflächlich abgetragen. Beim derzeitigen Stand der Ermittlungen geht die Polizei von einer weitgehend oberflächlichen Verschmutzung aus. Die Kleingartenanlage ist nicht betroffen, auch in den Schwarzbach ist offensichtlich kein Heizöl geflossen. Ob Öl in zwei Abwasserschächte gesickert ist, überprüfen Fachleute vom Tiefbauamt.
In den Morgenstunden hatte ein Fahrer eines Heizöltankfahrzeugs Öl vom Hänger in den Tank des Zugfahrzeugs umgepumpt, wobei das Öl auslief. Ob ein technischer Defekt am Ventil beziehungsweise am Grenzwertgeber des Fahrzeugs vorliegt, wird in der Werkstatt der Firma und von Beamten der Gefahrgutkontrollgruppe der Verkehrspolizei überprüft. Überprüft wird auch, ob der Fahrer des Tankfahrzeugs während des Umtankens am Fahrzeug war und seiner Aufsichtspflicht nachgekommen ist. In die Ermittlungen sind das Amt für Umweltschutz und das Tiefbauamt eingebunden. Die Ermittlungen der Beamten des Ermittlungsdienstes der Wasserschutzpolizei dauern an


